Der Whole Bremen Approach versteht Schule als lebendigen Ort gesellschaftlicher Gestaltung: Lernende werden zu Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Zukunft, Lehrende zu Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern. Dieses Verständnis orientiert sich am Herzfeld‑Modell, das eine neue Lernkultur mit Partizipation, Fehlerfreundlichkeit und demokratischer Praxis beschreibt und Schulen als „Polis im Kleinen“ begreift.
Unsere Arbeit baut auf bewährten Impulsen der Schultransformation auf: Margret Rasfeld steht für die Idee, Schulen als Orte der Potenzialentfaltung und der Verantwortung für sich, andere und den Planeten zu gestalten. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die praktischen Erfahrungen und Methoden von Silke Weiß und Helga Breuninger, die Schulentwicklungsprozesse, kollegiale Lernformen und partizipative Schulgestaltung in den Fokus rücken. Gemeinsam bilden diese Perspektiven den pädagogischen Rahmen unseres Reallabors.
Best Practice‑Beispiele zeigen, dass menschengerechte Bildung nicht nur möglich, sondern wirksam ist: Sie stärkt Motivation, soziale Verantwortung und die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen. Diese Beispiele sind unser Motor — wir sammeln, erproben und teilen sie, damit Transformation konkret und skalierbar wird.
Als methodischer und inhaltlicher Anker dienen uns die 5 Dimensionen des “Inner Development Guide”: Being, Thinking, Relating, Collaborating, Acting. Diese fünf Säulen bündeln 25 Kompetenzen, die innere Entwicklung mit gesellschaftlicher Transformation verbinden und als Grundlage für nachhaltiges, menschen‑ und zukunftsorientiertes Lernen gelten.
IDG fließt in unser Wirken mit ein.
Wir sind bei der LernKulturzeitakademie ausgebildet:
Wissen als Herzstück integraler Organisationsentwicklung für einen Bildungskultur sin der systemisches Denken und persönliche Entwicklung zusammenfließen.
Margreth Rasfeld, Ute Puder vom ReallLabor Leipzig sind die Multiplikator:innen, welche die Idee von RealLaboren in Deutschland unterstützen.
Margrets Vorträge verweisen auf die gültigen Schulgesetze, den Bildungs- und Erziehungsauftrag, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ihr Fazit:
Mit den heutigen Schulgesetzen ist jetzt schon einiges möglich, um einen grundlegenden Kultur- und Haltungswandel an unsere Schulen zu bringen
Durch die Vernetzung mit intus³un der LernkulturZeitakademie legen wir vom RealLabor einen klarer Fokus auf Beziehungsqualität als Grundlage für menschengerechte Bildung. für eine gestärkte Motivation, Kooperation und die Fähigkeit, schulische Herausforderungen konstruktiv zu bearbeiten.
„Potenzialentfaltung braucht den Potenzialblick.“
Helga Breunigner
Der Potenzialblick ist mehr als ein Slogan; er ist eine konkrete, praxiswirksame Haltung, die Lernen und Organisationsentwicklung transformiert. Für die LernKulturzeitakademie bedeutet das: Wissen als Motor für Ermöglichung — Organisationsentwicklerinnen werden so zu Gestalterinnen, die Potenziale sehen, aktivieren und nachhaltig wirksam machen.
Mehr Infos zu Helga Breuninger, intus3 sowie der Helga Breuninger Stiftung